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    Schwimmhallen sicher ausbauen

Leitfaden Schwimmhallen Ausbau

Beim Schwimmhallen-Ausbau sind einige Detailpunkte zu beachten. Mit dem ISO-PLUS-SYSTEM sind diese Punkte sicher ausführbar. Die notwendigen Details werden auf Wunsch objektbezogen ausgearbeitet und kostenlos zugesandt. Hier erhalten Sie kurze Erläuterungen zu verschiedenen Bereichen.

Decken-Abhängung

Die Decken-Abhängung ist ein ideales Gestaltungs-Element für die Schwimmhalle. Sie bietet mehrere Vorteile:

-          Integrierte Strahler möglich

-          Indirekte Beleuchtung möglich

-          Installation (Elektro, Wasser, Lüftung) verschwinden

-          Lüftungsgitter kann entfallen

-          Höhenversatz in der Decke bringt optische Aufwertung

-          Akustische Vorteile durch entstehenden Hohlraum

 

Tragende Teile an Schwimmbad-Decken müssen besondere Anforderungen erfüllen. Achtung: V2A-Edelstahl ist hier verboten. Für sichere Decken ist das Sicherheitspaket für Schwimmhallen-Decken zu beachten. Die notwendigen Durchdringungen durch die Dampfsperre sind beim ISO-PLUS-SYSTEM systemgerecht sicher gelöst.

Für die Verkleidungs-Platte ist Gips als Material ungeeignet, deshalb sind hier ISO-Feuchtraum-Paneele zu verwenden.

Wichtig für alle Planungen:

Durch das ISO-PLUS-SYSTEM an der Rohdecke ist die Alu-Oberfläche etwa so warm wie die Raumtemperatur. Das bewirkt, dass sich in und an der Decke kein Kondensat mehr bilden kann. Bei korrektrer Ausführung bleiben also alle Bauteile der abgehängten Decke auf Dauer trocken.

 

Je nach Deckenkonstruktion kann die Dicke des ISO-PLUS-SYSTEMS in der Schwimmhalle passend gewählt werden. Dabei ist wichtig, ob sich oben beheizte Räume, unbeheizte Räume oder Außenluft befinden. Egal, ob Betondecke oder Holzbalken-Konstruktion, für jede Anwendung gibt es bewährte Lösungen. Die Konstruktion dahinter bleibt in jedem Fall trocken. Einzel-Nachweise und Beratung gibt’s bei den ISO-PLUS-Experten.

Die Decken-Abhängung ist ein ideales Gestaltungs-Element für die Schwimmhalle. Sie bietet mehrere Vorteile:

-          Integrierte Strahler möglich

-          Indirekte Beleuchtung möglich

-          Installation (Elektro, Wasser, Lüftung) verschwinden

-          Lüftungsgitter kann entfallen

-          Höhenversatz in der Decke bringt optische Aufwertung

-          Akustische Vorteile durch entstehenden Hohlraum

 

Tragende Teile an Schwimmbad-Decken müssen besondere Anforderungen erfüllen. Achtung: V2A-Edelstahl ist hier nicht zulässig. Für sichere Decken ist das Sicherheitspaket für Schwimmhallen-Decken zu beachten. Die notwendigen Durchdringungen durch die Dampfsperre sind beim ISO-PLUS-SYSTEM systemgerecht sicher gelöst.

Für die Verkleidungs-Platte ist Gips als Material ungeeignet, deshalb sind hier ISO-Feuchtraum-Paneele zu verwenden.

Wichtig für alle Planungen:

Durch das ISO-PLUS-SYSTEM an der Rohdecke ist die Alu-Oberfläche etwa so warm wie die Raumtemperatur. Das bewirkt, dass sich in und an der Decke kein Kondensat mehr bilden kann. Bei korrektrer Ausführung bleiben also alle Bauteile der abgehängten Decke auf Dauer trocken.

 

In einem umlaufenden Lichtfries bzw. in einer abgehängten Decke haben sich handelsübliche Einbau-Strahler mit Reflektor bewährt. Diese gibt es in Niedervolt-, Hochvolt oder LED-Ausführung. Ein Dimmer ist dringend zu empfehlen, um die gewünschte Helligkeit erzeugen zu können.

Gegenüber der Fensterfront sollte die Abluft angesaugt werden. dies kann sinnvollerweise innerhalb einer abgehängten Decke oder eines Lichtfrieses erfolgen. Dadurch werden lästige Lüftungsgitter vermieden.

Je nachdem welche Wärmedämmung die Wand von außen erhält, danach richtet sich die Dicke des ISO-PLUS-SYSTEMS auf der Innenseite. Die Summe der Dämmstoff-Dicken sollte bei Beton-Wänden mindestens 13 cm sein.
Mit dem ISO-PLUS-SYSTEM wird die Außendämmung nicht ersetzt, sondern ergänzt. Zusammen mit der Alu-Dampfsperre ergibt sich eine bauphysikalisch sichere Konstruktion.
Die zusätzliche Innendämmung hebt die Schwimmhalle auf Niedrigenergie-Niveau, so dass trotz 30°C Raumtemperatur nicht mehr Wärme verloren geht als beim Wohnraum mit 20°C. Entsprechende Vorschläge für Konstruktionen finden Sie in: „Bewährte Bauteile“ .

Der Fenster-Anschluss muss in jeder Schwimmhalle sehr sorgfältig ausgeführt werden. Dazu gibt es ein ISO-Merkblatt für Planer, Bauherren und Handwerker. Für die Planung ist wichtig, dass beim Fenster-Aufmass berücksichtigt wird, dass an die Laibung ca. 5 cm Innendämmung angebracht wird. Diese sollte den Fenster-Rahmen maximal um 2 cm überlappen. Bei vorhandenen Rollladen-Kästen mit Revision von unten wird auf diese Fläche üblicherweise kein ISO-PLUS-SYSTEM angebracht. Im Einzelfall bitte genaues Detail zur Beratung einreichen.

Das ISO-PLUS-SYSTEM an der Wand kann mit Putz oder auch Fliesen beschichtet werden. In beiden Fällen werden zuerst der ISO-Haftgrund und der ISO-Feuchtraum-Spachtel mit Gewebeeinlage aufgebracht. Nach dem Aufkleben der Fliesen wird dann der ISO-Schwimmbad-Putz gegengeputzt.

Durch den mehrschichtigen Aufbau des ISO-PLUS-SYSTEM an Wand und Decke verbessert sich die Raum-Akustik im Schwimmbad, so dass in der Regel keine zusätzliche Akustik-Maßnahmen erforderlich sind.

Die Raumecke wird beim ISO-PLUS-SYSTEM mit ISO-Fugenband (6 cm breit) abgedichtet. Dazu wird je ein Streifen ISO-Fugenbandkleber sowohl an der Wand als auch an der Decke angebracht und das ISO-Fugenband eingerollt. So ergibt sich eine hermetisch dichte Dampfsperre. Details sind im entsprechenden ISO-Merkblatt dargestellt.

Das ISO-PLUS-SYSTEM hat den großen Vorteil, dass die systemgerechte Beschichtung direkt auf der Alu-Dampfsperre aufgebracht werden kann. Dazu werden auf den Typ III-Elementen der ISO-Haftgrund und der ISO-Feuchtraumspachtel mit Gewebe-Einlage aufgebracht. Darauf erfolgt dann die gewünschte Putzgestaltung (Schema des System-Aufbaus). Die Festigkeit des Aufbaus übertrifft die gängiger Fassaden-Dämmsysteme, gleichzeitig verbessert sich die Raum-Akustik.

Fenster und Rahmen in Schwimmhallen sind so gut wärmedämmend wie möglich auszuführen. U-Werte von 1,0 W/m²K sind üblich und mit Beschleierung mit warmer Zuluft auch kondensatfrei zu halten.
Dreifach-Verglasungen sind hinsichtlich des Wärmeschutzes im Bereich der Verglasung besser, jedoch im Glas-Rahmen-Übergang bleibt die Kondensatgefahr ohne aktive Belüftung trotzdem bestehen. Außerdem sind Dreifach-Gläser sehr schwer und daher für bewegte Elemente weniger geeignet.
Die Glasfläche einer Schwimmhalle sollte nicht mehr als 20-30 % der Schwimmhallen-Fläche ausmachen. Ansonsten muss die Lüftungsanlage nur wegen der Glasfläche größer dimensioniert werden als es zur Entfeuchtung der Schwimmhalle notwendig wäre. Höhere Laufraten führen zu höherer Luftbewegung in der Schwimmhalle. Das wiederum erhöht die Verdunstung aus dem Becken und damit die Energie-Kosten.
Zuviel Glas wirkt abends sehr dunkel und schränkt die Gestaltung ein. Außerdem sind die Wärmeverluste nicht zu vernachlässigen, da selbst gute Verglasungen immer noch dreimal höhere Wärmeverluste aufweisen als gut gedämmte Wände.
Der Wand-Fenster-Anschluss ist im Schwimmbad gemäß ISO-Merkblatt auszuführen. Im Rohbau sollten etwa 3 - 4 cm Platz für die Innendämmung der Laibung vorgesehen werden.

Wandbefestigungen auf dem ISO-PLUS-SYSTEM sind in aller Regel unproblematisch. Leichte Gegenstände wie leichte Wandlampen können durch das ISO-PLUS-SYSTEM in der Rohwand verschraubt werden. Die Durchdringung ist mit elastischem Dichtungsmaterial abzudichten. Schwerere Gegenstände sind mit geeigneten druckfesten Einlagen zu befestigen. Im Einzelfall bitte den ISO-Fachberater fragen. Bei Beton-Wänden ohne Außendämmung sind Durchdringungen und derartige Befestigungen gänzlich zu vermeiden. Einzelfälle können beim ISO-Fachberater erfragt werden.

Trennwände zwischen Schwimmbad und kühleren Nebenräumen müssen auch mit dem ISO-PLUS-SYSTEM beplankt werden.
So werden Wärme und Feuchte dort gehalten, wo man sie haben möchte. Die Feuchte gelangt so erst gar nicht in die Konstruktion.

Bei beheizten Nebenräumen genügen in der Regel 3 cm Dämmung. Bei unbeheizten Räumen sind mindestens 5 cm Dämmung vorzusehen.

Die Alu-Dampfsperre ist hier ebenfalls sehr wichtig, da sich sonst an, in oder hinter der Wand Feuchtebilder zeigen. Die Eckabdichtungen sind gemäß ISO-Merkblatt auszuführen.

Schwimmbad-Klima wird standardmäßig mit 30°C und 60 % relativer Luftfeuchte angesetzt. Die Luft-Temperatur orientiert sich an der gewünschten Wassertemperatur und sollte um ca. 2-3 K (=°C) über der Becken-Temperatur liegen, um die Verdunstung aus dem Becken in Grenzen zu halten.
Im praktischen Alltag wird das Schwimmhallen-Klima den individuellen Bedürfnissen angepasst.
Nur sehr sportlich orientierte Schwimmbad-Nutzer wählen Klima-Werte unterhalb des Standard-Klimas oder wenn es die Bausubstanz, insbesondere bei älteren Schwimmhallen, nicht zulässt.

Im modernen privaten Pool ist ein Klima 30°C und 60 – 65 % rel. Feuchte üblich, manchmal sogar mehr. Bei Therapiebädern geht man bis 34°C und 36°C Lufttemperatur. Hier ist die Nutzungsdauer mit Rücksicht auf den Kreislauf aber meist zeitlich begrenzt.

Wichtig für die Schwimmhallen-Planung ist, dass die Entfeuchtungsanlage so ausgelegt wird, dass sie den gewünschten Minimalwert der rel. Luftfeuchte (z.B. 55 %) mühelos erreicht und dass die Bauteile dem möglichen Maximalwert der rel. Luftfeuchte standhalten. Beim ISO-PLUS-SYSTEM werden die Bauteile deshalb auf 30°C und 70 % rel. Feuchte geprüft und bestätigt.

Steckdosen sind in der Schwimmhalle in geeigneter Höhe und mit Mindest-Abstand zum Becken anzubringen (Elektriker fragen). Es sind winddichte Dosen zu verwenden und luftdicht im ISO-PLUS-SYSTEM einzuschäumen. Leerrohre sind mit Silikon abzudichten. Das Gleiche gilt für Schalter usw.. Details sind im ISO-Merkblatt „Elektro“ enthalten.

Jede Schwimmhalle benötigt für ein behagliches Klima zum Konstanthalten der relativen Luftfeuchte eine Entfeuchtungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die entzogene Feuchte wird abgeführt und die dabei entzogene Wärme wieder der Zuluft zugeführt. Die Steuerung erfolgt über einen Hygrostaten, der die maximale relative Luftfeuchte in der Schwimmhalle vorgibt (z.B. 60 %) und über einen Thermostaten, der die Raumtemperatur vorgibt.

Für komfortablen Schwimmbad-Betrieb empfiehlt sich, die Entfeuchtungsanlage in Form eines so genannten Kanalgerätes außerhalb der Schwimmhalle im Technikraum anzuordnen. Das hat gravierende Vorteile gegenüber Truhengeräten in der Schwimmhalle:

  • Die Fenster können gezielt mit Warmluft beschleiert werden.
  • Es ergibt sich eine homogene Raumdurchströmung.
  • Es erfolgt eine geringere Verdunstung aus dem Becken (Energieeinsparung) durch minimale Luftbewegung im Raum.
  • Es entstehen keine Geräusche im Raum, wie bei Truhengeräten, die meist dann in Betrieb sind, wenn man nach dem Schwimmen die Stimmung im Raum genießen will.
  • Die Zuluft wird mit Frischluft von außen angereichert, was das Innenklima weiter verbessert.
  • Es bildet sich kein Schwimmbadgeruch im Haus, weil dies über die Druckverhältnisse mit der Anlage geregelt werden kann.

Für einen funktionierenden komfortablen Schwimmbad-Betrieb wird sinnvollerweise die Zuluft über eine Schlitzschiene im Boden, direkt vor den Fenstern eingeblasen. Dadurch ergibt sich ein warmer Luftschleier vor den Scheiben, der die Kondensatbildung am Fenster vermeidet. Die Zuluft wird auch zur Beheizung der Schwimmhalle verwendet, weil dadurch die Schwimmhallen-Temperatur genau konstant gehalten werden kann. Die Beheizung der Schwimmhalle mit so genannten Boden-Konvektoren vor dem Fenster ist weniger zu empfehlen, da die Luftbewegung vor den Fenstern zu gering ist.

Der Wand-Boden-Anschluss muss im Schwimmbad sorgfältig abgedichtet werden. Dazu ist analog zu den geltenden Fliesenleger-Richtlinien das entsprechende ISO-Merkblatt zu beachten. Wichtig ist, dass das ISO-PLUS-SYSTEM an der Wand angebracht wird bevor der Estrich eingebracht wird. So bleibt die Bodenkante wärmebrückenfrei und damit trocken.

Am Beckenumgang und im Bereich der Liegefläche empfiehlt sich der Einbau einer FB-Heizung. Dadurch kann die Grundwärme für die Beheizung der Schwimmhalle bereitgestellt werden, der Boden fühlt sich angenehm warm an und Tropfwasser trocknet schnell weg.
Bei Schwimmhallen, die mit dem ISO-PLUS-SYSTEM hochwertig gedämmt wird, sind in der Regel keine weiteren Heizflächen notwendig ) außer vielleicht einem dekorativen Handtuchtrockner an der Wand). Siehe auch Info zu „Zuluft“.
Wandheizungen haben sich im Schwimmbad nicht bewährt, da zu träge und weil die Oberflächentemperaturen an den isolierten Wänden auch ohne Wandheizung bei ca. 29°C liegt. Die Zuführung und Regulierung der erforderlichen Heizwärme wird am elegantesten über die Zuluft der Entfeuchtungsanlage geregelt. Dafür ist sinnvollerweise in der Anlage ein Heizregister installiert, das vom Heizkessel ganz nach Bedarf mit Wärme beschickt wird. Dieses System ist gut regelbar und kann rasch reagieren, so dass auch bei wechselnder Sonneneinstrahlung oder Saunabenutzung die Schwimmhallen-Temperatur konstant bleibt.