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    Über 40 Jahre Erfahrung

Beratung und Bauphysik-Fakten

 

 

Nutzen Sie unseren Beratungs-Service: Kompetent und kostenlos

 

Jede Schwimmhalle ist ein Unikat. Deshalb ist fachliches Know-how für jede Realisierung unabdingbar.

Hier haben wir viel Basis-Wissen als fundierte Entscheidungshilfen zusammen getragen. Bei der individuellen Auslegung und Umsetzung sind wir Ihnen gerne behilflich. Mit unserer Erfahrung aus über 40 Jahren sicheren Schwimmhallen-Ausbaus profitieren Sie konkret bei Ihren Überlegungen, je früher Sie den Service in Anspruch nehmen.

Vermeiden Sie Experimente, wenn es um den wärmsten und feuchtesten Raum im Haus geht.


Die Schwimmhalle ist ein Feuchtraum – auch mit Lüftungs-Anlage!

 

Temperatur 30°C – 34°C

Die erhöhten Temperaturen stellen besondere Anforderungen an den Wärmeschutz und an die thermische Belastbarkeit von Baustoffen. Der erhöhte Taupunkt und die Schimmelpilzgrenze müssen beachtet werden.

Relative Luftfeuchte 60 – 70 %

Diese Feuchtewerte entsprechen der doppelten Feuchtemenge üblichen Wohnraum-Klimas. Deshalb müssen Bauteile vor Feuchteeintritt geschützt werden.

Permanent-Belastung

Die hygrostatische Steuerung der Lüftungs- und Entfeuchtungs-Anlage bewirkt die permanent gleichhohe Feuchtebelastung auf alle Bauteile, weil die Entfeuchtung der Luft erst über dem Sollwert aktiviert wird.

Taupunkt

Der Taupunkt liegt nicht wie im Wohnraum bei 8-10°C sondern bei 21-24°C. Das erfordert besondere Maßnahmen und Umsicht bei der Planung und Ausführung.

Dampfdichte Rundum-Dämmung

Im Schwimmbad wird nicht nur die Außenwand gedämmt, sondern auch die Decke und die Innenwände. Dadurch werden alle Oberflächen warm. Auch in den Raumecken ist Kondensatbildung ausgeschlossen.

Innendämmung
Die optimale Lösung speziell für Schwimmhallen

 

Speziell bei dem hochfeuchten Permanent-Klima in der Schwimmhalle kommen die Vorteile der Innendämmung mit Dampfsperre voll zur Geltung:

Die Oberflächentemperatur an Wänden, Dach und Decke ist so hoch, dass Kondensatbildung physikalisch unmöglich ist.

  • Der Taupunkt in der Konstruktion wird unerheblich, weil kein Dampf in das Bauteil eindringt.
  • Der Wärmeschutz wird auf Niedrigenergie- oder Passivhaus-Niveau verbessert, so dass auch bei 30°C keine zusätzlichen Heizflächen nötig sind.
  • Vorhandene bauliche Wärmebrücken werden sicher überdeckt.
  • Die DIN-geforderte Schimmelpilzgrenze wird in allen Ecken eingehalten.
  • Notwendige Durchdringungen werden systemgerecht sicher abgedichtet.
  • Die Innendämmung sichert eine sehr flexible Regelung der gewünschten Raumtemperatur, weil keine Massen mitgeheizt werden müssen.

Beton-Konstruktionen werden vor Chlorid-Eintritt geschützt.

Angenehme Akustik

 

Um die eigene Schwimmhalle als angenehmen Wellnessraum genießen zu können, muss auch die Akustik stimmen.

Das Maß dafür ist die so genannte Nachhallzeit in Sekunden. Sie gibt an wie lange ein Ton im Raum nachklingt. Als Optimal-Wert für Wellnessräume ist der Bereich von 1,5 bis 1,8 Sekunden anzusehen.

Ist die Nachhallzeit deutlich länger, wird es im Raum halliger und bei kürzeren Zeiten eher dumpfer, was auch nicht angenehm ist.

Mit dem ISO-PLUS-SYSTEM werden in der Regel die Optimalwerte erreicht, ohne dass zusätzliche Akustik-Maßnahmen notwendig sind. Entsprechende Messungen haben dies bestätigt. Dabei kommt es immer auch auf die Raumgröße und Raumgeometrie an sowie den Boden-Glasflächen-Anteil. Der ISO-Beratungs-Service beinhaltet auch die individuelle Einschätzung der zu erwartenden Nachhallzeit. Diese wird anhand von Plan und Schnitt der Schwimmhalle vorgenommen und kann kostenlos abgerufen werden.


Dampfsperre schützt die Baukonstruktion 
 

Die Ursache für die Wasserdampf-Diffusion ist das natürliche Bestreben des Wasserdampfes nach Ausgleich. Ohne Dampfsperre kann der Wasserdampf durch das Mauerwerk wandern (= Diffusion). Die Mauer wird nach außen hin immer kälter, so dass der Wasserdampf mitten im Mauerwerk kondensiert. Das führt unweigerlich zu Feuchteschäden. Das gilt natürlich auch für das Dach und die Decke der Schwimmhalle.

Taupunkt-Verschiebung ist unwirksam
Durch eine innenliegende Wärmedämmung wird der Taupunkt in der Konstruktion weiter nach innen verlagert. Dieser Effekt ist beim üblichen Wohnhausbau kritisch. Nicht jedoch bei der Schwimmhalle, denn hier schützt die Alu-Dampfsperre die Konstruktion vor jeglichem Feuchteeintritt. Die Innendämmung bewirkt warme Oberflächen auch im Bereich konstruktiver Wärmebrücken, und die Alu-Dampfsperre schützt die Konstruktion vor dem Wasserdampf. Auf diese Weise hat sich das ISO-PLUS-SYSTEM schon in vielen tausend Schwimmhallen als die sicherste Maßnahme für Wände, Dach und Decke erwiesen.

Das ISO-PLUS-SYSTEM sorgt für behaglich warme Oberflächentemperaturen der Wände und verhindert, dass Wasserdampf in die Wandkonstruktion eindringen kann. Das bedeutet doppelte Sicherheit durch Wärmedämmung und Dampfsperre. Die innenliegende Wärmedämmung mit Aluminium-Dampfsperre ist die sichere Lösung, weil sie konsequent kontrolliert werden kann.

Gesetzliche Anforderungen


EnEV – Wärmeschutz

Räume mit mehr als 4 K Temperatur-Unterschied zum Wohnraumklima benötigen lt. Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) einen gesonderten Wärmeschutz-Nachweis (eigene Temperatur- Zone). Für private Schwimmhallen kann beim EnEV-Nachweis vereinfacht auch Wohnraumklima angesetzt werden.

Um die höhere Raumtemperatur in der Schwimmhalle bezüglich der Transmissionsverluste auszugleichen, sind raumseits ca. 5 cm Wärmedämmung zusätzlich zur Dämmung nach EnEV vorzusehen.

DIN 4108 – Feuchteschutz

Für alle Bauteile der Schwimmhalle ist die bauphysikalische Zulässigkeit nachzuweisen und die sogenannte Schimmelpilzgrenze sicher einzuhalten. Für Schwimmbad-Klima liegt diese bei ca. 26°C.
Wichtig ist, dass die Raumecken sowohl bei Außenwänden als auch bei Innenwänden (z.B. zum unbeheizten Keller) über dieser Temperatur liegen.
Mit dem ISO-PLUS-SYSTEM ist man auf der sicheren Seite, weil alle Ecken mit hochwertiger Wärmedämmung versehen sind. Dadurch ergeben sich Oberflächen-Temperaturen, die nur knapp unter der Raumtemperatur liegen.

Minimale Heizkosten

Die Heizkosten sind heute kein Argument mehr auf eine eigene Schwimmhalle zu verzichten.

 

Höchste Energie-Effizienz sowohl beim Wärmeschutz (Passivhaus-Niveau) als auch bei der Anlagen- und Lüftungstechnik (Wärmerückgewinnung) minimieren den Heizenergiebedarf von Schwimmhallen soweit, dass dem Raum neben der Becken-Erwärmung kaum noch Wärme zugeführt werden muss. Private Schwimmhallen lassen sich heute selbst bei erhöhten Ölpreisen nachweislich unter 3 Euro pro Tag beheizen.

Die Energieeinsparung durch verbesserte Wärmedämmung an Dach, Decke und Wänden hat einen Mehrfach-Effekt:

Zusätzliche Wärmedämmung senkt den Wärmeverlust

Durch Anbringen des ISO-PLUS-SYSTEMS wird die Behaglichkeit in der Schwimmhalle erhöht, der optische Gesamteindruck wird wesentlich verbessert, und vor allem wird der Energieverbrauch durch Transmissions-wärmeverluste um bis zu 70 % verringert.

 

Effektive Sanierung

An Schwimmhallen-Wänden kann der vorhandene Fliesenbelag erhalten bleiben. Das ISO-PLUS-SYSTEM wird direkt auf die Wände geklebt und gedübelt und kann nachher verputzt oder auch wieder gefliest werden. Durch diese Maßnahme verbessert sich die Raumakustik.

Die rundum angebrachte Wärmedämmung sorgt für hohe Oberflächentemperatur und die werkseitig aufkaschierte Dampfsperre schützt die Wand vor der feuchten Luft. So werden Feuchteschäden sicher vermieden.

Nach langen Diskussionen um die Innendämmung hat die Maßnahme einen festen Platz bei der Gebäude-Sanierung eingenommen.  Für Schwimmhallen ist es nachweislich die sicherste Maßnahme mit hohem Einspareffekt. Individuelle Berechnungen sind beim ISO-Werks-Service anhand der wesentlichen Gebäudedaten erhältlich.

Vorhandene Holz- oder Alu-Decken werden in der Regel demontiert. Dadurch ist in mancher Schwimmhalle künftig mehr Raumhöhe möglich. Die Neugestaltung mit attraktiven Putzflächen hat schon manche dunkle Badekammer zu einem angenehm hellen und energiesparenden Wellnessraum werden lassen.

Die wärmebrückenfreie Innendämmung mit Alu-Dampfsperre erfüllt alle baulichen Anforderungen.

Zusätzliche Wärmedämmung senkt den Wärmeverlust