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Verlegeanleitung

ISO-PLUS-ELEMENT Typ III auf massiven Untergrund

Die großformatigen ISO-PLUS-ELEMENTE Typ III (1000 x 2500 mm) werden sowohl an der Decke als auch an den Wänden eingesetzt und dienen insbesondere als Trägerelement für die ISO-Schwimmhallenputze.

Die Verlegung ist handwerklich mit der Verarbeitung von Gipsverbundplatten bzw. WDV-SYSTEMEN vergleichbar. Die Alu-Dampfsperre liegt dabei auf der Raumseite.

Der Untergrund muss trocken und frei von Staub und anderen trennend wirkenden Substanzen sein.

Verarbeitung ISO-PLUS-ELEMENT TYP III

Achtung: 

Nicht auf gefrorenes Mauerwerk kleben!

Mindest-Verarbeitungstemperaturen der einzelnen Materialien beachten!

 

Die ISO-PLUS-ELEMENTE Typ III werden mit ISO-Hartschaumkleber verklebt.  

Auf der Baustelle muss in den Kleber etwa 20 % Portland-Zement (5 kg pro Eimer) knotenfrei eingerührt werden. 

Je nach Ebenheit des Untergrundes wird die Klebermasse entweder mit dem Zahnspachtel (10 mm-Zahnung) oder als Wulst und Batzen rückseitig auf dem ISO-PLUS-Element aufgebracht. Unebenheiten bis maximal 1,5 cm können so ausgeglichen werden. 

 

Verarbeitung ISO-PLUS-ELEMENT TYP III

Bei Verwendung des 30 mm dicken ISO-PLUS-ELEMENTES ist ein möglichst planebener Untergrund ratsam. 

Das Sandwich-Element wird senkrecht und fluchtrecht an die Wand gebracht. Durch leichtes Klopfen und dem Ausrichten mit dem Richtscheit ist eine planebene Fläche herzustellen. 

Das nächste Element wird stumpf gestoßen (ohne Kleber in der Fuge zwischen den Elementen).




ISO-Feuchtraumdübel IDZusätzlich werden ISO-Feuchtraumdübel gesetzt. Im Wandbereich erleichtert dies die Herstellung einer planebenen Fläche. 
 

An der Decke ersparen die ISO-Feuchtraumdübel das Abstützen der Elemente. Dies wäre so lange notwendig, bis der Hartschaumkleber abgebunden hat.

Verarbeitung ISO-PLUS-ELEMENT TYP III

Die ISO-Feuchtraumdübel sind mit einer selbstklebenden Alu-Dichtscheibe ausgerüstet und müssen daher nicht mehr extra mit Alu-Streifen überklebt werden. Die Schutzfolie auf der Rückseite der Dübel ist vor der Verwendung zu entfernen. 

Die Verarbeitung der einzelnen Dübelsorten geht aus den der Packung beiliegenden Handzetteln hervor.

Verarbeitung ISO-PLUS-ELEMENT TYP III

Zum Ausrichten der ISO-PLUS-ELEMENTE kann es hilfreich sein die mittlere Dübel-Reihe zuerst zu setzen und die Platte auszurichten. Um nachher noch etwas nachjustieren zu können, empfiehlt sich, die Dübel anfangs nur leicht zu fixieren und erst dann planeben einzuschlagen und zu verspreizen, wenn der Hartschaumkleber abgebunden hat.

Die Dübel (ca. 11 Stück pro Element) sind soweit einzuschlagen, dass die Dübelköpfe flächenbündig mit dem Element abschließen (nicht hervorstehen). Danach sind sie mittels des mitgelieferten Spreizdornes im Untergrund zu verspreizen.

Die Anordnung ist in 3 Reihen empfehlenswert (außen je 4 Dübel im Abstand von ca. 10 cm vom Rand und mittig 3 Dübel). 

Verarbeitung ISO-PLUS-ELEMENT TYP III

Die Verlegearbeiten sind problemlos, wenn insbesondere bei den Zuschnitten und beim Verkleben der Stöße eine gewisse handwerkliche Sorgfalt aufgewendet wird.

Die Zuschnitte werden am besten so gemacht, dass mit einem Alu-Richtscheit und einem Schneidmesser das Alu-Dünnblech durchschnitten wird. 

Zuschnitt der ISO-PLUS-Elemente

... dann wird das Polystyrol mit einem 
    Klingenmesser

... oder einer Handsäge durchtrennt. 

Zuschnitt der ISO-PLUS-Elemente

Aussparungen - z.B. für Elektroleitungen - werden auf der Rückseite des ISO-PLUS-ELEMENTES aus dem Polystyrolschaum herausgeschnitten oder gefräst.

Durchbrüche für Elektrozuleitungen etc. sollen anschließend dauerelastisch abgedichtet werden.  

 

Aussparungen in ISO-PLUS-Elemente

Nächster Arbeitsschritt: Fugenabdichtung danach wird der Untergrund für ISO-Feuchtraumputz oder Fliesen erstellt.

Beachten Sie auch unsere allgemeinen Hinweise zum Schwimmhallenausbau.

 

 

 

 

 

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